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Gelbgold, Weißgold und Roségold

Alle drei enthalten gleich viel Gold. Die Farbe kommt von dem, womit es gemischt wird, und das hat Folgen für die Pflege und für empfindliche Haut.

Gelbgold, Weißgold und Roségold
Foto: SYNG / Unsplash
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Ein Ring in 18 Karat besteht zu 75 % aus Gold, ob gelb, weiß oder rosé. Das übrige Viertel bestimmt die Farbe. Über den Goldgehalt selbst liest du in Gold: Karat und Legierungen.

Gelbgold

Gold, ausgewogen gemischt mit Silber und Kupfer. Es braucht am wenigsten Pflege: was du siehst, ist das Metall selbst, durch und durch. Kratzer lassen sich wegpolieren, und die Farbe verändert sich nie. Je höher das Karat, desto tiefer das Gelb.

Roségold

Mehr Kupfer in der Mischung ergibt eine rosa bis rötliche Farbe. Wie Gelbgold ist es durch und durch farbig und braucht keine Beschichtung. Das Kupfer macht die Legierung etwas härter. Menschen mit einer Kupferempfindlichkeit reagieren gelegentlich darauf.

Weißgold

Gold hat keine weiße Form, deshalb ist Weißgold Gold, das mit weißen Metallen gemischt ist, heute meist Palladium. Das Ergebnis ist nicht strahlend weiß, sondern ein warmes Grau. Darum ist der meiste Weißgoldschmuck rhodiniert: beschichtet mit Rhodium, einem strahlend weißen Metall aus der Platinfamilie.

Diese Schicht nutzt sich ab. Nach einem Jahr oder ein paar Jahren, je nachdem, wie der Ring getragen wird, beginnt die wärmere Farbe darunter durchzuscheinen, zuerst an der Unterseite der Ringschiene. Eine Goldschmiedin oder ein Goldschmied kann neu rhodinieren. Das ist normale Pflege, aber es ist gut, es vorher zu wissen. Manche Goldschmiede lassen Palladium-Weißgold absichtlich unbeschichtet: die Farbe ist grauer, verändert sich aber nie.

Nickel

Früher wurde Weißgold oft mit Nickel legiert, und in manchen Teilen der Welt ist das noch immer so. Nickel ist die häufigste Ursache von Schmuckallergien. In der Europäischen Union ist die Menge Nickel, die Schmuck abgeben darf, gesetzlich beschränkt. Wenn du empfindliche Haut hast, frag nach Palladium-Weißgold oder wähle Platin.

Farben kombinieren

Farben lassen sich in einem Stück kombinieren: eine gelbe Ringschiene mit weißer Fassung ist ein Klassiker, weil weiße Krappen einen Diamanten weißer wirken lassen. Zweifarbige Trauringe sind eine Möglichkeit für Partner mit unterschiedlichem Geschmack, ein Paar zu tragen, das zusammengehört.

Welches du wählen solltest

Schau, was du schon trägst und welchen Hautton du hast, und halte die Farben an deine Hand. Zur Pflege: Gelbgold und Roségold verlangen nichts, rhodiniertes Weißgold verlangt ab und zu ein neues Rhodinieren.

Schmuck mit Gelbgold, Weißgold und Roségold

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